Kindermöbel nach den Gestatungsprinzipien der Reformpädagogik und einer an Fantasiewelten angelehnten Formensprache aus nachhaltigen Materialien.
Beschreibung
Ziel des Entwurfs war eine pädagogische Möbellinie von ca. 4 – 6 Objekten für Kinder. Dabei dienten die Möbel und Objekte aus dem reformpädagogischen Umfeld von Pikler, Hengstenberg und Waldorf als funktionale Inspirationsquellen. Es standen Themen, wie die motorische und sensorische Entwicklung von Kleinkindern und praktische Möbel für die tägliche Nutzung im Mittelpunkt. Für die gestalterische Ausarbeitung ließ ich mich von einer organischen und natürlichen Formensprache wie sie in der Natur vorkommt anregen.
Kerngedanken
Im Zentrum meiner Überlegungen zu den Spielmöglichkeiten standen zwei Punkte fest. Als erstens die motorisch-sensorische Entwicklung über die jeweiligen kleinkindlichen Wachstumsstadien hinweg zu begleiten und zu fördern. Und zweitens wurde der funktionelle Aspekt durch eine fantasievolle und natürliche Gestaltung erweitert, um den Kindern einen ansprechenden Ort für Rollenspiele, Kreativität und als Rückzugsort bieten zu können.
Entwurfsergebnis
Der finale Entwurf besteht aus drei Hauptbestandteilen, die hier in den Bildern gezeigt werden. Die Möbelserie ist so gestaltet, dass sich damit ein Gruppenraum einrichten lässt. Neben der hier gezeigten Variante, können die Objekte auch in anderen Materialien und Oberflächen umgesetzt werden. Durch die Modularität der Serie sind vielfältige Spielsituationen im Raum aufbaubar.